Willkommen bei unserem großen Aktivboxen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Aktivboxen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Aktivbox zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Aktivboxen kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Aktivbox ist ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker.
  • Durch die integrierten Verstärker besitzen Aktivlautsprecher ein präzisen und detaillierten Klang und lassen sich einfach an eine Audio-Quelle anschließen.
  • Aktivboxen erfreuen sich dauerhaft wachsender Beliebtheit als professionelle Studiolautsprecher und Monitore, als mobile Lautsprecher, Subwoofer für die Heimkinoanlage oder als PC-Lautsprecher.

Aktivbox Test: Das Ranking

Platz 1: Studiolautsprecher EDIFIER Studio R1280T 2.0 Lautsprechersystem

Die EDIFIER Studio R1280T sind kraftvolle Studiolautsprecher mit einem sehr guten Preis. Die 2-Wege-System Boxen haben jeweils einen Hochtöner und einen Tieftöner mit einer Ausgangsleistung von insgesamt 42 Watt. Verbinden lassen sich die Boxen mit Cinch oder Klinke.

Platz 2: Mobile Lautsprecher Bose S1 Pro

Die Bose S1 Pro Box ist unglaublich kompakt, kommt aber mit großartigen Klang daher. Sie ist vielseitig einsetzbar und hat einen XLR Eingang für Mikrofone oder Instrumente und ein 3,5 mm Klinke-Anschluss. Außerdem lässt sie sich mühelos mit Mobiltelefon oder Laptop via Bluetooth verbinden.

Der wiederaufladbare Akku mit Schnellladefunktion hat eine Laufzeit bis zu 11 Stunden bei maximal 103 dB. Daher eignet sich diese Aktivbox hervorragend für die Beschallung kleiner bis mittlere Personengruppen über den Tag oder durch die Nacht. Bei knapp 7 kg ist die Box außerdem besonders leicht.

Platz 3: Aktivsubwoofer  Oknyo SKW-208(B) Aktiver Bassreflex-Subwoofer

Der Oknyo SKW-208(B) sorgt mit seinen 120 Watt Ausgangsleistung für satte Bässe. Durch einstellbare Übernahmefrequenzen lässt er sich außerdem perfekt auf jede Heimkinoanlage einstellen.

Platz 4: PC-Lautsprecher Bose Companion 2 Serie III

Die Bose Companion überzeugen mit ihren naturgetreuem Klang. Sie sind für PCs ausgelegt und haben einen AUX/Klinke 3,5 mm Eingang. Lautstärkeregler und Kopfhöreranschluss finden sich an der Vorderseite der Box.

Sie sind bestens geeignet für die Wiedergabe aller Anwendungen am PC und Laptop, wie Musik, Videos und Videospiele.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Aktivbox kaufst

Was ist eine Aktivbox eigentlich und welche Vorteile bietet sie?

Eine Aktivbox oder auch Aktivlautsprecher ist ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker. Passivboxen dagegen müssen erst mit einem externen Verstärker verbunden werden.

Das heißt, dass du nur eine Aktivbox brauchst und eine Sound-Quelle (bspw. dein Smartphone oder ein Mikrofon) um deine Musik genießen zu können oder um Musik zu machen.

Aktivboxen haben viele Vorteile, weswegen sie in vielen verschiedenen Bereichen zu finden sind. (Bildquelle: unsplash.com / Oleg Ivanov)

Durch den integrierten Verstärker entstehen einige Vorteile:

  • Erhöhte Soundqualität
  • Kein extra Verstärker nötig
  • Weniger Kabelsalat
  • Einfache Handhabung
  • Hohe Mobilität

Bei diesen Vorteilen ist es also kein Wunder, dass sich Aktivboxen sich dauerhaft wachsender Beliebtheit erfreuen.

Für wen eignet sich eine Aktivbox?

Im Prinzip für jeden, der unkompliziert Musik hören oder machen will und dabei Wert auf eine hohe Leistung legt.

Aktivboxen findet man deswegen bei Privatleuten an der HiFi- oder Heimkinoanlage, bei öffentlichen Kundgebungen oder Paraden, bei Konzerten oder Festivals und in professionellen Tonstudios.

Aktivboxensysteme finden Anwendung im Outdoor und Indoorbereich und ähneln dadurch den kleineren Bluetooth-Lautsprechern. Dabei sind Aktivboxen jedoch als großer Bruder der kompakten Bluetooth-Soundsysteme zu sehen.

Aktivboxen haben durch ihre hohe Leistung viele verschiedene Einsatzgebiete.

Was brauche ich für eine Aktivbox und was kann ich mit einer Aktivbox verbinden?

Für eine Aktivbox brauchst du immer ein Netzteil bzw. Strom, um diese zu betreiben. Hat die Aktivbox einen Akku oder ist batteriebetrieben, kannst du sie natürlich auch vom Netzteil trennen bis der Akku oder die Batterien erschöpft sind. Ganz ohne Kabel geht es leider nicht.

Des Weiteren brauchst du eine Audio-Quelle. Dies kann ein Musik-Player, ein Smartphone, ein Mikrofon, ein Audiointerface, ein USB-Stick oder auch ein Instrument sein.

Die Quelle wird per Kabel oder drahtlos via Bluetooth oder WLAN mit dem Lautsprecher verbunden.

Auch eine Verbindung mehrerer Aktivboxen untereinander ist so ohne weiteres möglich.

Beim Kauf muss man lediglich darauf achten welche Anschlüsse vorhanden sind und was man mit der Aktivbox verbinden will.

Die meisten Aktivboxen werden aber bereits mit den wichtigsten Anschlüssen ausgeliefert. Darüber hinaus ist das passende Mikrofon oft der Lieferung beigelegt und manche haben sogar ein integriertes Mischpult.

foco

Wusstest du, dass Aktivboxen immer eine eigene Stromversorgung benötigen?

Deshalb werden Aktivboxen auch immer mit Netzteilen oder Batterien/ Akkus betrieben.

Was kostet eine Aktivbox?

Aktivboxen sind in allen Preis- und Qualitätsklassen erhältlich – vom studentischen Lautsprecher für das Camping bis hin zum High-End Lautsprecher für professionelle Musiker. Für jeden Anspruch gibt es die passende Box.

Einsteiger-Modelle gibt es bereits ab 30 Euro bis hin zu 250 Euro, die meist mit ihrer Preis-Leistung beeindrucken können. Das Mittelklasse-Segment liegt bei ca. 250 bis etwa 1000 Euro und stellt mit Abstand das größte Segment dar. Hier kommt es auf Vorlieben des Käufers an.

Der High-End Bereich beginnt ab 1000 Euro und bleibt meist sogar unter der 2000 Euro-Marke. Ausreißer nach oben gibt es natürlich trotzdem.

Preisklasse Euro
Einsteiger ca. 30-250 €
Mittelklasse ca. 250-1000 €
High End ab ca. 1000 €

Wo kann ich eine Aktivbox kaufen?

Aktivboxen kannst du im jeden gut sortierten Elektrogeschäft und im Fachhandel erwerben. Gelegentlich finden sich auch Aktivlautsprecher in großen Supermärkten und in Baumärkten während des Frühling- und Sommergeschäfts.

Immer mehr Aktivboxen werden über das Internet bestellt aufgrund der meist größeren Auswahl und der günstigeren Preise. Bei der Qualität kann man sich oft auf die Bewertungen verlassen und auf das Gehör der Verfasser.

Die folgenden Shops halten wir für optimal um eine Aktivbox zu kaufen:

  • Thomann
  • Amazon
  • EBay

Welche Alternative gibt es zu Aktivboxen?

Dir liegt eine einfache Handhabung und Mobilität am Herzen, brauchst aber keine hohe Leistung?

Dann sind Bluetooth-Lautsprecher die perfekte Alternative für dich. Sie sind Indoor und Outdoor nutzbar und können ab dem mittleren Preissegment mit toller Soundqualität bestechen.

Du hast bereits einen Verstärker, die passenden Kabel und willst alles aus deinen Soundsystem rausholen? Dann sind Passivlautsprecher das Richtige für dich.

Sie dominieren mit einer großen Vielfalt weiterhin den Markt und sind oft eine gute Alternative gegenüber Aktivlautsprechern, während nach oben keine Wünsche offenbleiben.

Entscheidung: Welche Arten von Aktivlautsprechern gibt es und welcher ist die richtige für mich?

Im Grunde bleibt eine Aktivbox immer ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker. Verschiedene Arten von Aktivlautsprechern kann man am Besten unterscheiden durch die verschiedenen Anwendungsbereiche:

  • Professionelle Studiolautsprecher und Monitore
  • Mobile Lautsprecher/PA-Anlagen
  • Aktivsubwoofer
  • PC-Lautsprecher

Die verschiedenen Arten der Boxen werden je nach Anwendungsgebiet ein wenig angepasst und haben so auch verschiedene Vorteile, aber auch Nachteile.

Der folgende Abschnitt hilft dir herauszufinden, welche Aktivlautsprecher die richtigen für dich sind.

Professionelle Tonstudiolautsprecher und Monitore

Bei Musikern sind Aktivlautsprecher beliebt, weil sie ein klares und detailliertes Klangbild haben. So ist es bspw. im Tonstudio möglich auch die kleinsten Details oder auch Fehler präzise aus der Musik zu hören.

Diese präzise Klangdynamik wird erreicht, weil in einer Aktivbox meist nicht nur ein Verstärker bzw. eine Endstufe verbaut ist, sondern für jeden Basslautsprecher, Hochtöner und (soweit vorhanden) Mitteltöner separat eine Endstufe verbaut wird. Somit ist eine viel genauere Abstimmung und Kontrolle möglich.

Studiolautsprecher sind für die Analysen von Tonaufnahmen im Regie- oder Kontrollraum gedacht, während Monitore für die Beschallung der Musiker auf der Bühne oder im Studio dienen.

Vorteile
  • Höchste Klangqualität
  • Einfacher Auf- und Abbau
  • Geringes Transportgewicht (weniger Kabel und Endstufen)
Nachteile
  • Mehrere Stromquellen notwendig
  • Konfigurationen oft kompliziert
  • Körperresonanz kann interne Elektronik stören

Mobile Lautsprecher / PA-Anlagen

Aktivboxen werden gerne auch als mobile Lautsprecher genutzt. Zum Beispiel bei Paraden oder Kundgebungen, aber auch von Straßenmusikern oder von Privatleuten beim Camping oder Festivals.

Aktivboxen lassen sich unkompliziert für Veranstaltungen nutzen. (Bildquelle: unsplash.com / John Fornander)

Die einfache Verbindung mit einer Sound-Quelle oder mit mehreren Lautsprechern – mit oder ohne Kabel – machen die Boxen so beliebt. Batterie- oder Akkubetriebene Boxen erhöhen die Mobilität immens.

Aktivboxen werden auch als PA-Anlagen (Public Address) bzw. als Beschallungsanlage für ein Publikum benutzt. Dies bietet sich vor allem bei kleineren bis mittleren Bühnen an. Die aktiven Boxen können dabei direkt an das Mischpult angeschlossen werden.

Durch den Einsatz der Boxen im Freien oder in großen Räumen sind diese meist größer und robuster gebaut. Auch das Gewicht ist höher. Nicht selten wegen des verbauten Akkus.

Vorteile
  • Hohe Klangqualität
  • Hoher Schallpegel
  • Hohe Mobilität
  • Kein externer Verstärker oder Frequenzweichen nötig
Nachteile
  • Höheres Gewicht
  • Laufzeit im Akkubetrieb
  • Mehrere Stromquellen notwendig
  • Aktivsubwoofer

Ein Subwoofer ist unabdingbar, wenn es um die Heimkinoanlage geht. Sehr oft kommt hierbei ein Aktivsubwoofer zum Einsatz.

Das hat den Grund, dass bei vielen Stereo-Geräten ein zusätzlicher Subwoofer im Bass-/Tiefbassbereich nicht vorgesehen ist. Da aber satte Tiefen in der heimischen Kinoanlage nicht fehlen dürfen, kann ein Aktivsubwoofer diese perfekt abdecken.

Man kann bei dem Subwoofer die Übernahmefrequenzen festlegen. Das heißt, dass der Aktivsubwoofer bestimmte tiefe Töne übernimmt und somit die anderen Lautsprecher entlastet. So kommt es zu einem stimmigeren Gesamtklangbild.

Heimkinosysteme haben für diesen Zweck bereits ein bis zwei Anschlüsse für Aktivsubwoofer vorgesehen. Einfach den Subwoofer an das System und an die Steckdose anstecken und schon kann man satte Tiefen genießen.

Vorteile
  • Abdeckung satter Tiefen
  • Entlastung der anderen Lautsprecher
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Kabellose Lösungen eher selten
  • Stromquelle nötig
  • Körperresonanz kann interne Elektronik stören

PC-Lautsprecher

Externe PC-Lautsprecher finden überwiegend Anwendung bei Desktop-PCs oder um eingebaute Boxen im Laptop zu ersetzen. PC-Lautsprecher sind eine preisgünstige Möglichkeit überhaupt Audio am PC abzuspielen oder die Soundausgabe zu verbessern.

Die klassischen PC-Lautsprecher bestehen aus zwei Boxen. Eine davon ist die Aktivbox mit integriertem Verstärker und die andere wird als passive Box dazugeschaltet.

An der Aktivbox ist in der Regel auch das Netzteil angebracht, genauso wie ein Lautstärkeregler.

Immer häufiger wird noch ein Aktivsubwoofer dazugeschaltet, sodass ein PC-Lautsprechersystem aus drei Teilen besteht.

Verbunden wird das Boxenset einfach via Klinke-Kabel (AUX). PC-Boxen sind sehr preisgünstig, da sehr einfache Verstärker verbaut werden.

Vorteile
  • Bessere Klangqualität
  • Preisgünstig
  • Sehr einfache Handhabung
Nachteile
  • Stromquelle nötig
  • Geringe Wattzahl

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Aktivboxen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Aktivboxen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Aktivbox für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Anschlüsse
  • Netzbetrieb und/oder Akku
  • Schalldruck/Schallleistung
  • Bestückung
  • Frequenzbereich
  • Abmessung
  • Gewicht
  • Farbe

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Anschlüsse

Neben drahtlosen Anschlussmöglichkeiten gibt es bei Aktivboxen physische Eingänge für Kabelverbindungen. Je nach deinem Anwendungsgebiet und Wünschen gibt es hier eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten.

Manche Anschlüsse, wie z.B. Phono, um den eigenen Plattenspieler direkt an die Box anzuschließen finden sich eher selten. Aber auch die gibt es. (Bildquelle: unsplash.com / Ingo Ellerbusch)

Die gängigsten Anschlüsse sind hier aufgezählt:

Anschluss Übertragunsart Geräte (Bsp.)
Bluetooth Digital Smartphone
Coaxial Digital Blu-Ray-Player, Sat-Receiver
XLR Digital / Analog Professionelles Audioequipment
Cinch Analog Fernseher, CD-Player
Klinke 3,5 mm Analog MP3-Player, Laptop
Klinke 6,35 mm Analog Mikrofon, Instrumente
TOSLINK Optisch Soundkarte, Spielekonsole

Einige Geräte verfügen darüber hinaus einen eingebauten USB-Eingang, sodass du direkt vom USB-Stick Musik abspielen kannst.

Netzbetrieb und/oder Akku

In jeder Aktivbox ist grundsätzlich ein Netzteil verbaut für die Stromversorgung. Jede gängige Steckdose (100-230 Volt) ist vollkommend ausreichend um die Box zu versorgen.

Darüber hinaus gibt es Aktivboxen die Batterie- oder Akkubetrieben sind. Heutzutage sind wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus üblich und nicht mehr austauschbare Batterien. Diese werden über das Netzteil aufgeladen.

Je nach Größe und Anwendungsgebiet der akkubetriebenen Aktivbox schwanken die Angaben der Hersteller in der Ladegeschwindigkeit und in der Laufzeit.

Die Ladezeiten bewegen sich bei ca. 3 Stunden für eine volle Ladungen. Die Laufzeiten zwischen 6-10 Stunden bei moderater Lautstärke.

https://www.gadgetgott.de/akku-ladegeraet-test/

Schalldruck/Schallleistung

Der Schalldruck beschreibt die Stärke eines Schallereignisses. Einfach gesagt: Der Schalldruck zeigt wie laut etwas ist. Der Schalldruck wird in Dezibel (dB) gemessen.

Oft versteht man nicht, was welche Zahlen überhaupt bedeuten. Um die Dezibel-Angabe besser zu verstehen habe wir eine Tabelle mit Beispielen erstellen.

Dezibel (dB) Beispiel
180 Schreckschusspistole (am Ohr)
170 Ohrfeige aufs Ohr
160 Silvesterböller (am Ohr)
120 Düsenflugzeug
110 Wasserfall
100 Kreissäge / Discothek
90 Presslufthammer
80 Zug, Rasenmäher
70 Motorrad
60 Straßenverkehr
50 Normales Gespräch
40 Leichter Regen
30 Flüstern
20 Atemgeräusche
10 Fliege
0 Fallen einer Feder

Die Schallleistung schwankt bei Aktivboxen natürlich stark nach ihrem Anwendungsbereich. Einfache PC-Lautsprecher können nicht die Leistung einer PA-Anlage aufbringen.

Professionelle Studiolautsprecher, Monitore und mobile Lautsprecher können haben im Schnitt eine max. Schallleistung von ca. 110 dB. Aktivsubwoofer und PC-Boxen, die meistens im Innenbereich benutzt werden, haben einen Wert von unter 100 dB.

Bestückung

Vereinfacht gesagt ist die Bestückung die Aufteilung der verschiedenen Frequenzbereiche in der Box über eine eingebaute Frequenzweiche auf verschiedenen eingebauten Chassis (Einzellautsprecher) in der Box.

Ein einzelner Lautsprecher kann nicht den ganzen Frequenzbereich abdecken, deswegen werden in Boxen verschiedene Einzellautsprecher verbaut, z.B. Hoch- und Tieftöner, um verschiedene Frequenzen präziser klingen zu lassen.

Dies wird bezeichnet als Mehrwege-Lautsprecher. In 2-Wege-Boxen kommt meist ein Hochtöner und ein kombinierter Mittel- und Tieftöner zum Einsatz. In einer 2-Wege-Box können aber auch mehr Chassis verbaut sein. Bspw. 2 Hochtöner und 1 Tieftöner. Bis zu 4-Wege-Systeme sind häufiger anzutreffen. Alles darüber eher selten.

Die meisten Aktivlautsprecher sind 2-Wege-Systeme.

Frequenzbereich

Der Frequenzbereich gibt an inwieweit der Lautsprecher in der Lage ist tiefe bis hohe Tonfrequenzen wiederzugeben. Der menschliche Hörbereich liegt etwa zwischen 20 und 20000 Hz.

Die folgende Tabelle kann dir Anhaltspunkte zu den verschiedenen Frequenzebereichen geben.

Bezeichnung Frequenzbereich in Hertz
Superhochtöner 10000-20000
Hochtöner 2500-20000
Mittelhochtöner 400-20000
Mitteltöner 400-2500
Tiefmitteltöner 40-2500
Tieftöner 40-400

Abmessung

Auch hier kommt es wieder auf die Art der Aktivbox an. Und selbst zwischen den Arten gibt es teils große Schwankungen.

Mobile Lautsprecher und PA-Anlagen sind durch ihr robuste Bauart, der höher erwarteten Leistung und/oder der verbauten Batterien oder Akkus die größten Boxen. Die Maße reichen von ca. 300 x 250 x 300 mm bis zu ca. 700 x 500 x 450 mm.

Studiolautsprecher und Monitore, genauso wie Aktivsubwoofer sind durch ihre Indoornutzung in der Regel kleiner.

Die Maße liegen bei ca. 300 x 250 x 250 mm. Lediglich PC-Lautsprecher, ohne Subwoofer, kommen im Handtaschenformat.

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Wusstest du, dass du keine teuren Lautsprecherkabel mehr benötigst?

Heutzutage werden überwiegend nur noch drahtlose Audioverbindungen verwendet. Dazu zählen u.a. WLAN und Bluetooth.

Gewicht

Eine Große Box bedeutet nicht immer gleich eine schwerere Box. PA-Anlagen und mobile Lautsprecher sind normalerweise aus Kunststoffen und Hartplastik gefertigt, um Gewicht einzusparen. Lautsprecher für Studios oder die Heimkinoanlage gibt es dagegen oft aus Holz, was deutlich schwerer ist.

PA-Anlagen und mobile Aktivboxen beginnen bei einem Gewicht von ca. 8 kg und gehen bis zu einem Gewicht von 25 kg.

Studiolautsprecher bewegen sich um die 7 kg.

Farbe

Mobile PA-Anlagen wirst du selten in einer anderen Farbe sehen als Schwarz.

Bei allen anderen Aktivboxen überwiegt zwar auch Schwarz, aber es lassen sich viele andere Farben, Lacke oder edles Holz finden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Aktivboxen

Kann ich eine Aktivbox selber bauen?

Es gibt im Internet viele Anleitungen und Videotutorials, die dir im Detail beschreiben wie du eine Aktivbox baust.

In verschiedenen Elektrofachmärkten oder Online-Händlern gibt es Bausätze für Boxen. Diese eignen sich perfekt für Bastler, die weniger Erfahrungen mit Boxen haben und trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen wollen.

Grundsätzlich gilt: Man kein den ein oder anderen Euro beim Selbstbau sparen. Man sollte den Anleitungen im Detail folgen und bei den Komponenten nicht zu viel sparen, wenn der Klang eine wichtige Rolle spielt.

Hier haben wir dir ein Beispiel herausgesucht, damit du dir vorstellen kannst wie dein Endergebnis ausschauen könnte:

Wie repariere ich eine Aktivbox?

Im Vergleich zu Passivboxen ist die Reparatur von Aktivboxen komplizierter. Das liegt daran, dass in Aktivboxen mehr Technik verbaut ist, wie bspw. der Verstärker oder das Netzteil, die kaputt gehen können.

Das bedeutet, dass die Reparatur beim Fachmann teurer ist, da sie mehr Zeit in Anspruch nimmt und/oder die Technikkomponenten mehr kosten.

Auch bei der Selbstreparatur Bedarf es durch den komplizierteren Aufbau an mehr Fachwissen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.modernhifi.de/aktivlautsprecher-oder-passivlautsprecher/

[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Powered_speakers

[3] https://www.electronichouse.com/home-audio/active-vs-passive-speakers-use/

[4] https://bohne-audio.com/de/aktive-oder-passive-lautsprecher/

[5] https://www.techwalla.com/articles/how-to-build-powered-speakers

Bildquelle: 123rf.com / aleksanderdn

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