Warum ins Kino gehen, wenn das Sounderlebnis auch zu Hause großartig sein kann? Eine Soundbar verwandelt den herkömmliche Filmabend in ein echtes TV-Erlebnis. Finde durch unseren Soundbar Test 2019 heraus, welcher Lautsprecher am besten zu dir passt.

Wir haben verschiedene Soundbars miteinander verglichen, damit dir die Kaufentscheidung leichter fällt. Außerdem beschreiben wir in unserem Test auch, auf welche Faktoren es bei einer Soundbar ankommt und woran du eine gute Soundbar erkennen kannst.

Aber wie funktioniert so ein Gerät überhaupt? Und für wen lohnt sich der Kauf einer Soundbar? Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Soundbar ist die richtige Wahl für dich, wenn du auf der Suche nach einem Soundsystem bist, welches nicht nur den Klang deines Fernsehers verbessert sondern auch noch Platz spart.
  • Eine Soundbar lässt sich einfach installieren und überzeugt zudem durch ihr schickes Design. Du solltest bei jedem Modell die Leistung und Anschlussmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Für unter 100 Euro kommst du bereits in den Genuss eines tollen Sounderlebnisses. Für qualitativ hochwertigere Modelle musst du mit bis zu 1.000 Euro rechnen.

Soundbar Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Soundbar mit Dialogmodus

Beim Bose Solo 5 handelt es sich um ein einteiliges Soundsystem, mit dem du die Tonqualität deutlich aufwertest. Um die Soundbar an deinen Fernseher anzuschließen, ist nur ein einziges Kabel notwendig –  ein Vorteil gegenüber Heimkinosystemen mit externem Subwoofer und mehreren Boxen. Allerdings fehlt ein HDMI-Anschluss.

Dank Bluetooth-Schnittstelle kannst du deine Musik kabellos streamen und genießen. Über die Universalfernbedienung steuerst du den TV, Bass, Bluetooth-Verbindungen und weitere Funktionen. Ein besonderes Feature ist der Dialogmodus. Dabei wird jedes Wort klar und deutlich wiedergegeben. Mit der separat erhältlichen Bose WB-120 Halterung kann die Soundbar an der Wand befestigt werden.

Die beste Soundbar mit Subwoofer

Die Samsung HW-M450 ist eine 2.1-Kanal Soundbar mit einem kabellosen Subwoofer. Sie leistet 320 Watt und hat vier integrierte Laufsprecher. Der Subwoofer hat eine Leistung von 160 Watt. Das System kann über HDMI mit dem TV verbunden werden und hat zudem eine Bluetooth-Schnittstelle, um beispielsweise Musik vom Smartphone zu streamen.

Natürlich gehört zum Samsung HW-M450 auch eine Fernbedienung, mit der du den Fernseher einschalten sowie Lautstärke und Soundeffekte regeln kannst. Die Soundbar lässt sich aber auch über die Samsung Audio Remote App steuern. Darüber hinaus erhältst du eine Wandhalterung, die bei den meisten Modellen nicht mitgeliefert wird.

Die beste Leistung unter Soundbars für kleines Geld

Die Soundbar 2.0 Kanal von BOMAKER überzeugt durch ihr unschlagbares Preis- und Leistungsverhältnis. Diese Soundbar verfügt nicht nur alle wichtigen Funktionen sondern überzeugt zudem durch ihren günstigen Preis. Dank dem eingebauten Bass und DSP Chip, kann die BOMAKER Soundbar effektive High-Fidelity-3D-Surround-Sound schaffen in deinem Zuhause schaffen.

Diese Soundbar verfügt über 4 Eingänge wie USB, AUX, optischer Anschluss und Bluetooth. Die 2.0 Kanal Soundbar von Bomaker ist ein wahrer Allrounder zum günstigen Preis!

Die beste Soundbar für dein Heimkino

Die SHARP HT-SB106 2.0 Soundbar ist ein leistungsstarkes Bluetooth-Mini-Soundbar-System, was sich für TV-Heimkino oder Gaming-Entertainment Erlebnisse eignet. Es ist optimal für kleine Fernseher und Monitore ab einer Bildschirmdiagonale von 32 „und mehr. Die Bluetooth-In-Funktion ermöglicht das Abspielen von Audioinhalten deines Smartphones, Smart TV oder Tablets.

Zum Lieferumfang gehören die HT-SB106 Soundbar, ein Netzteil, eine Fernbedienung und eine  Bedienungsanleitung. Es ist ein Anschluss an jedes Fernsehgerät mit HDMI, Digital Optical Audio oder 3, 5-mm-Aux-Ausgang möglich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Soundbar kaufst

Was ist eine Soundbar?

Soundbars sind längliche Lautsprechersysteme, die entweder einen integrierten oder einen separaten Subwoofer enthalten. Sie dienen in erster Linie dazu, den schwachen Ton der Fernseher zu verstärken.

Durch die immer flacher werdenden Fernseher kann sich der Sound nicht mehr voll entfalten und wirkt daher meist dumpf und matt. Soundbars können hier Abhilfe schaffen.

Der Subwoofer sorgt für den nötigen Bass. Gerade Film- und Musikfans kommen so in den Genuss eines herausragenden Hörerlebnisses.

Zudem liegt der Vorteil – im Gegensatz zu Heimkinosystemen – in der Platzersparnis und der unkomplizierten Installation. Gerade für kleine Zimmer (bis 30 m²) eignet sich dieses Soundsystem perfekt.

Soundbars enthalten entweder zwei integrierte Lautsprecher plus einen externen Subwoofer oder der Verstärker ist ebenfalls im Klangbalken enthalten.

Gerade bei Soundbars solltest du dir im Klaren sein, dass du sie nicht aufrüsten kannst. Die meisten Modelle verfügen für über eine gewisse Anzahl an Anschlüssen und die Systeme mit integriertem Subwoofer bieten meist keine Möglichkeit, später noch einen externen Bassverstärker anzuschließen.

Wie funktioniert eine Soundbar?

Der Sound wird durch die unterschiedliche Ansteuerung der Lautsprecher erzeugt, wobei der Klang kanalweise elektronisch verarbeitet wird.

Die Schallwellen prallen bei der Nutzung von den Wänden ab, wodurch die Reflexionen den Eindruck vermitteln, dass es sich tatsächlich um einen raumfüllenden Surround-Sound handelt.

Für wen eignet sich eine Soundbar?

Fernseher werden seit Jahren flacher und kompakter, worunter der Ton bzw. Sound leidet, denn er braucht Volumen. Deshalb schaffen sich immer mehr Verbraucher entweder Heimkinosysteme Soundbars an. Ihr Nachteil: Sie sind platzraubend und schwer zu installieren.

Eine gute Alternative stellt die Soundbar dar. Sie eignet sich gerade für kleinere Wohnungen bzw. Zimmer, die nicht größer als 30 m² sind.

Im Gegensatz zu einem Heimkinosystem braucht es keine aufwendige Installation und Anbringung von Lautsprecherboxen an den Wänden. Es sind zudem nur wenige – meist zwei oder drei – Kabel notwendig, während bei einem 5.1- oder 7.1-System deutlich mehr Kabel erforderlich sind, da jeder Lautsprecher einzeln angeschlossen werden muss.

Lautsprecher Teufel GmbHLautsprecher-Unternehmen

Die bequemste Lösung für einhüllenden Sound? Raumfüllender Klang kann sowohl mit Mehr-Kanal-Anlagen, als auch mit 3D- Soundbars umgesetzt werden.

Eine 3D-Soundbar kann mittels gezielt eingesetzter Laufzeitunterschiede und Pegeldifferenzen einen bemerkenswerten Raumklang erzeugen. Dbei sind 3D-Soundbars günstiger als Heimkinosysteme und unkomplizierter zu montieren. (Quelle: blog.teufel.de)

Wann ist eine Soundbar sinnvoll?

Eine Soundbar ist dann sinnvoll, wenn du gerne Filme und Serien guckst und mit dem Ton unzufrieden bist, der aus den Lautsprechern deines Fernsehers kommt. Gerade bei Filmen bestimmter Genres wie Action, Thriller usw. wirkt der Ton aus dem TV oft dumpf und matt – der Filmgenuss kommt zu kurz.

Viele hören heutzutage auch Musik über ihren Fernseher, etwa über Streaming-Dienste wie Amazon Prime. Und auch hier kann es passieren, dass die Soundqualität des Fernsehers zu wünschen übrig lässt.

Da sich via Bluetooth, worüber die meisten Soundbars verfügen, auch Smartphones und Tablets verbinden lassen, kann hierüber Musik abgespielt werden.

Sich eine Soundbar anzuschaffen lohnt sich also, wenn du dich bei den oben genannten Kriterien wiederfindest und ebenfalls mit der Ton- und Klangqualität deines Fernsehers alles andere als zufrieden bist.

Wie viel kostet eine Soundbar?

Die Preis für eine Soundbar variiert stark. Natürlich ist er wie bei vielen technischen Geräten von der Ausstattung abhängig und nach oben sind quasi keine Grenzen gesetzt.

Eine einfache Soundbar für kleine Räume gibt es bereits um 100 Euro. Bei diesen Modellen musst du meist auf einen HDMI-Anschluss und Bluetooth verzichten. Wenn dir diese beiden Dinge wichtig sind, musst du mindestens 200 Euro ausgeben.

In der Preisklasse um 300 Euro wird dann auch der Sound merklich besser und einige Geräte lassen sich über Smarthome-Anwendungen wie Amazon Alexa steuern. Ab 500 Euro bekommst du richtig gute Soundbars mit integriertem Subwoofer.

Wo kann ich eine Soundbar kaufen?

Soundbars gibt es in allen Elektronikmärkten, aber auch in vielen Online-Shops. Ab und an sind sie auch im Rahmen von Aktionen bei Discountern erhältlich.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Aktenvernichter verkauft:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • otto.de
  • samsung.de
  • sony.de

Alle Soundbars, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du ein Modell gefunden hast, das dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche bekannten Hersteller von Soundbars gibt es?

Wie bereits erwähnt gibt es Soundbars in allen Preisklasse. Die Kosten variieren auch je nach Hersteller. Samsung Soundbars beispielsweise sind sehr beliebt und bereits ab 100 Euro erhältlich. Es sind aber auch wesentlich teurere Soundbars von Samsung erhältlich.

Einer der mit Abstand bekanntesten Hersteller nicht nur für Soundbars sondern elektroische geräte aller Art, ist das koreanische Unternehmen Samsung. (bildquelle: unsplash.com / Mark Chan)

In der Regel werden die Geräte von Herstellern angeboten, die sich im Bereich der Soundtechnik auskennen und auch andere Produkte im Sortiment haben. Dazu gehören zweifelsohne Marken wie Bose, Yamaha oder Teufel, die im höheren Preissegment angesiedelt sind.

Weitere Soundbar Hersteller sind Denon, Sony, LG und Sonos, aber auch dem Ottonormalverbraucher eher unbekanntere Marken wie Raumfeld, B&W und Nubert.

Welche Alternativen zu Soundbars gibt es?

Wer – aus welchem Grund auch immer – keine Soundbar möchte, hat zwei Alternativen:

  • den Ton aus dem Fernseher
  • ein Surround-Sound-System

Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Wer keinen Wert auf einen außergewöhnlich guten Klang beim TV legt, einen Fernseher mit gutem Sound hat oder schlichtweg kein Geld ausgeben möchte, um den Ton zu verbessern, der kommt auch ohne Soundbar aus.

Wer hingegen den ultimativen Sound sucht, muss für eine Soundbar eine vierstellige Summe ausgeben, denn nur mit einer entsprechend hochwertigen Ausstattung kann sie mit einem 5.1 oder 7.1 Surround-Sound-System mithalten. Es stellt die andere Alternative zu einer Soundbar dar.

foco

Wusstest du, dass 1998 eines der ersten Mehrkanal-Soundbar-Systeme von Altec Lansing auf den Markt kam?

Das System bestand aus einer Soundbar und einem Subwoofer – ein Lautsprecher für tieffrequente Schallwellen

Entscheidung: Welche Arten von Soundbars gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Soundbars unterscheiden:

  • Klassische Soundbar
  • Soundplate

Aufgrund der Bauart und Konstruktionsweise ist die jeweilige Funktionsweise und Größe der Soundbars unterschiedlich. Deshalb ergeben sich individuelle Vorteile und Nachteile bei jeder dieser Arten.

Je nach Verwendungszweck, Vorliebe und dem zur Verfügung stehenden Platz eignet sich die eine oder andere Soundbar besser.

Egal ob du dich nun für eine klassische Soundbar oder eine Soundplate entscheidest: Der Klang der Lautsprecher moderner Smart TVs ist aufgrund der schmalen Bauweise für den vollen Genuss deiner Lieblingsfilme, -serien oder -spiele meist nicht ausreichend.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der einzelnen Konstruktionsarten kurz erklärt, damit du für dich selbst entscheiden kannst, welche Soundbar die richtige für dich ist. Außerdem werden die Vorteile und Nachteile der einzelnen Bauarten übersichtlich aufgezählt.

Wie funktioniert eine klassische Soundbar und worin liegen deren Vor- und Nachteile?

Eine Soundbar ist eine längliche Lautsprechereinheit, die auf die Multimedia-Wiedergabe eines Fernsehers ausgerichtet ist. Für gewöhnlich wird sie direkt vor dem Fernseher platziert. Der Subwoofer, der in dieser Bauweise nicht integriert ist und separat platziert werden muss, wird üblicherweise auf den Boden gestellt.

Vorteile
  • Preiswert
  • Bestes Klangerlebnis
Nachteile
  • Subwoofer sehr groß
  • Kein Surround-Sound

Der externe Subwoofer ist entweder mit einem Kabel oder einer Funkverbindung mit der Soundbar verbunden. Er braucht jedoch für gewöhnlich eine externe Stromverbindung. Im Gegensatz zu einem bereits integrierten Subwoofer kann das externe Modell genau nach deinen Wünschen im Raum untergebracht werden.

Die Soundbar kann jedoch keinen echten Surround-Sound liefern, da die Lautsprecherrichtung immer dieselbe ist. Einige teure Einheiten können Surround-Sound imitieren, indem der Klang sehr aufwändig durch zusätzliche Lautsprecher an die rückliegende Wand geworfen wird.

Wie funktioniert eine Soundplate und worin liegen deren Vor- und Nachteile?

Eine Soundplate – auch Soundbase oder Sounddeck genannt – ist eine längliche Lautsprechereinheit, die meist etwas größer als eine klassische Soundbar ist.

Bei besonders großen Modellen mit hoher Bautiefe wird der Fernseher auch gerne auf der Soundplate platziert. Der Subwoofer ist fest in der Konstruktion verbaut, sodass kein externer Subwoofer angeschlossen werden muss.

Vorteile
  • Platzsparende Bauweise
Nachteile
  • Relativ teuer
  • Kein Surround-Sound

Der große Vorteil eines Sounddecks liegt in der platzsparenden Bauweise der Einheit. Im Gegensatz zu einer klassischen Soundbar musst du dir hier keine Gedanken über die richtige Positionierung des Subwoofers machen, da dieser bereits fest in der Konstruktion verbaut ist. Zudem ist nur eine Steckdose notwendig.

Der große Nachteil dieser Bauweise liegt in der Klangerzeugung. Weil der Subwoofer verbaut ist, müssen meist Abstriche in der Größe des Klangkörpers gemacht werden. Filme, Serien und Spiele klingen dadurch flach und nicht so wuchtig.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Soundbars vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Soundbars vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gebrauch
  • Kosten
  • Leistung
  • Anschlussmöglichkeiten
  • Zubehör

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Gebrauch

Zuerst solltest du dir die Frage stellen, wofür du die Soundbar in erster Linie nutzen wirst. Willst du Filme und Serien besser erleben oder wünschst du zusätzlichen Musikgenuss?

Dann eignen sich Klangbalken mit Bluetooth oder NFC am besten, wobei die meisten Geräte bereits mit Bluetooth ausgestattet sind.

Bluetooth bietet dir die Möglichkeit, dein Smartphone, Tablet oder PC mit deiner Soundbar zu verbinden. Hier sollte der Abstand maximal zehn Meter betragen – je näher, desto störungsfreier ist der Sound.

Über NFC (Near Field Communication) verfügen bislang die wenigsten Modelle. Diese Technik bietet eine schnellere und komfortablere Kopplung einer Bluetooth-Verbindung.

Kosten

Preislich gibt es hier große Spannen. Eine Soundbar ist schon für 200 Euro erhältlich, man bekommt aber auch Modelle für 1.000 Euro.

Es gilt die Regel: Lieber einmal richtig investieren als hinterher doppelt bezahlen und sich vorher auch Gedanken über die Zukunft machen.

Verbesserungen bzw. Veränderungen sind bei Soundbars nicht möglich. Wenn du deinen BluRay-Player anschließen oder später eventuell eine Spielekonsole anschaffen möchtest bzw. ggfs. sogar schon eine besitzt, musst du vor dem Kauf auf übereinstimmende Anschlüsse achten. Adapter o. ä. kosten viel Geld.

Am besten kaufst du dir gleich ein hochwertigeres Modell, das sich auch im Klang drosseln lässt. Weniger hochwertigere Soundbars neigen zu Übertragungsaussetzern, Kratzen und Rauschen.

foco

Wusstest du, dass die Entwicklung der heutigen Soundbars ihren Ursprung in den sogenannten „LCR Soundbars“ hat?

LCR steht für „Left“,“Center“ und „Right“. In der Urversion waren bereits drei verschiedene Lautsprecherabschnitte in form eines langen Rechtecks eingebaut, welche einen räumlichen Soundeffekt ermöglichten. Allerdings benötigen LCR Soundbars zusätzlich einen Verstärker.

Leistung

Soundbars sollten nie komplett an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht werden.

Für einen Raum, der nicht größer als 15 m² ist, reichen 50 bis 100 Watt aus. Bis 25 m² eignen sich Soundbars 200 bis 300 Watt.

Anschlussmöglichkeiten

Die Verkabelung via HDMI ist am einfachsten, allerdings ist ein HDMI-Kabel meist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft werden und manche Soundbars unterstützen überhaupt kein HDMI.

Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es gibt weitere Anschlussmöglichkeiten, die viele Fernseher standardmäßig bieten: Zum einen den digitalen und zum anderen den analogen Audioeingang. Für ersteres benötigst du ein optisches bzw. koaxiales Kabel und für den analogen Eingang ein Cinch-Kabel.

Notiere dir am besten, über welche Anschlüsse dein Fernseher verfügt, damit du beim Kauf der Soundbar weißt, worauf zu achten ist. Auch hier gilt, dass diese Kabel eventuell extra angeschafft werden müssen.

Neben den analogen und digitalen Anschlüssen kann die Verbindung auch drahtlos erfolgen. Dabei wird Bluetooth oder NFC verwendet.

Zubehör

Beim Zubehör kommt es auch wieder auf deine persönlichen Bedürfnisse an. Ob du dir eine Soundbar mit integriertem Subwoofer kaufst, hängt auch davon ab, ob du über den nötigen Platz verfügst, einen externen Subwoofer aufzustellen. Dieser würde aber den wesentlich besseren Sound bieten.

Wie bereits erwähnt benötigst du für den Anschluss der Soundbar das passende Kabel, das meist nicht beiliegt und daher separat gekauft werden muss. Auch eine Wandhalterung kann unter Umständen Sinn machen und ist im Fachhandel und in Onlineshops erhältlich.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Themen Soundbar

Ist eine Soundbar besser als ein Heimkinosystem?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Hier kommt es vor allem auf deine persönlichen Präferenzen an. Wir haben ja bereits erwähnt, dass es hier neben der Größe des Zimmers auch darauf ankommt, wieviel du bereit bist zu investieren.

Für alle, die sich mit Technik nicht so gut auskennen und eine leichte und unkomplizierte Installation bevorzugen und zudem nicht zu tief in den Geldbeutel greifen wollen, ist eine Soundbar die bessere Wahl.

Natürlich sollte jedem, der sich für einen Klangbalken entscheidet, bewusst sein, dass eine Soundbar nicht dieselbe Leistung hervorbringen kann wie ein 5.1-System. Viele der Käufer auf Amazon.de kritisieren die Ton- und Klangqualität oder den zu schwachen Bass.

Natürlich lassen sich die beiden Systeme nicht miteinander vergleichen. Schließlich können Heimkinosysteme mit vielen Boxen einen Raum klanglich besser füllen. Aber viele Soundbars bieten eine gute und preiswerte Alternative, den teilweise schwachen Ton der Fernseher aufzubessern.

Eine Soundbar lässt sich ordentlicher in einen Raum integrieren. Allerdings kann sie das Klangerlebnis separater Lautsprecher nicht übertreffen. Die räumlichen Effekte reichen nicht an ein 5.1-System heran.

Wie viel Strom verbraucht eine Soundbar?

Soundbars können – je nach Leistung und Modell – zwischen 50 und 300 Watt verbrauchen.

Wie bereits erwähnt, benötigt man für ein Zimmer bis 15 m² lediglich eine Soundbar zwischen 50 und 100 Watt. Ab 25 m² sind Geräte mit 200 bis 300 Watt sinnvoll.

Natürlich verbrauchen Soundbars auch im Standby-Modus Strom, wenn auch nicht allzu viel. Meistens liegt der Verbrauch hier je nach Modell zwischen 0,3 und 6 Watt.

Hier wäre es empfehlenswert, sich eine Steckerleiste mit Schalter anzuschaffen, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen.

Zimmergröße Watt
bis 15 m² 50 und 100 Watt
ab 25 m² 200 bis 300 Watt

Welche Soundbars eignen sich am besten für einen Beamer?

Im Grunde braucht es keine spezielle oder aufwendige Soundbar für deinen Beamer.

Natürlich solltest du auch hier auf die vorhandenen Anschlüsse achten. Jedoch möchte man sicherlich für einen Beamer auch den entsprechenden Sound haben. Es schadet also nicht, sich nach Soundbars mit Subwoofern umzusehen, um für den nötigen Bass zu sorgen.

Wie montiere ich eine Soundbar?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder stellst du die Soundbar vor deinem Fernseher auf oder du hängst sie mittels einer Wandhalterung über oder – wenn dein TV an der Wand hängt – unter ihm auf.

Der Nachteil bei der Montierung an der Wand besteht darin, dass es zu einer schwächeren Wiedergabe von tieferen Tönen kommen kann. Manche Systeme verfügen über entsprechende Equalizer-Einstellungen.

Wie du dich entscheidest, hängt davon ab, ob du vor deinem Fernseher noch Platz hast und wie das optische Gesamtbild deiner Fernsehlandschaft aufgebaut ist. Letztlich ist es Geschmacksache.

Entsprechende Halterungen sind meistens nicht im Lieferumfang enthalten und müssen gesondert angeschafft werden. Du bekommst sie im Fachgeschäft und in Online-Shops.

Wo stelle ich die Soundbar am besten auf?

Am idealsten ist es, den Klangbalken über dem Fernseher an der Wand zu montieren oder – wenn dieser ebenfalls an der Wand hängt – auch darunter. Wandhalterungen gibt es schon ab 15 Euro aufwärts.

Wenn sich der Fernseher auf einem Board befindet und noch Platz vorhanden ist, kann man die Soundbar auch davor aufstellen. Mit ihrem schlanken Design passen sie ideal zu den heutigen Flachbildschirmen. Nur sollte man hierbei beachten, dass die Balken gut einen Meter lang sind.

Wenn deine Soundbar einen externen Subwoofer enthält, musst du natürlich auch daran denken, dass dieser Platz braucht. Für ein optimales Klangerlebnis ist die richtige Aufstellung ebenso wichtig wie deine Sitzposition. Diese ist am besten mittig vor dem Fernseher.

Langgezogene Räume sind wenig vorteilhaft – je quadratischer ein Raum, desto besser. Sonst können die Schallwellen nicht wie geplant reflektieren. Sie legen nämlich – im Idealfall – links und rechts zur Wand denselben Weg zurück und werden somit zur gleichen Zeit reflektiert.

Auch ist es von Vorteil, wenn sich hinter der Sitzgelegenheit noch etwas Platz befindet, damit ein Großteil des Raumklanges nicht verlorengeht.

Für eine optimale Reflexion sollte die Soundbar möglichst mittig im Raum vor dem Fernseher platziert werden. Das ist auch nötig, damit die Frequenzbereiche nicht durch unterschiedlich starke Reflexionen überbetont werden.

Für das perfekte symmetrische Stereobild und damit keine Frequenzbereiche durch unterschiedlich starke Reflexionen überbetont werden, ist eine mittige Ausrichtung vor einer Wand ideal.

Man sollte die Soundbar möglichst nicht neben dem Fernseher platzieren, denn dann würdest du Dialoge und die dazugehörigen Bilder aus anderen Richtungen wahrnehmen.

Auch die Positionierung des Subwoofers ist von entscheidender Bedeutung. Er sollte nicht auf dem Boden und auch nicht hinter der Couch stehen.

Am besten platzierst du den Subwoofer etwas erhöht und möglichst nah an der Soundbar. Der Grund hierfür liegt darin, dass sich Subwoofer überall orten lassen, weil sie auch Frequenzen weit über 100 Hertz wiedergeben.

Der Abstand zur Wand sollte mindestens 10 cm betragen. Die Höhe und die zentrale Lage sind entscheidend, damit alle Töne unverfälscht wiedergegeben werden können.

Subwoofer sollten auch nicht in Regalen oder Fernsehschränken platziert werden, denn so werden die Töne eingeschlossen und können sich nicht im Raum verteilen.

Wie schließe ich die Soundbar an den Fernseher an?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: entweder über den optischen bzw. digitalen Audio-Anschluss, über den analogen Cinch-Stecker oder über HDMI.

Wie bereits erwähnt, solltest du vor dem Kauf einer Soundbar herausfinden, über welche Ein- bzw. Ausgänge dein TV verfügt.

Hast du dich für einen Anschluss entschieden, nimmst du das entsprechende Kabel und steckst das eine Ende in den Audio- Ausgang deines Fernsehers und das andere Ende in den Audio- Eingang deiner Soundbar.

Bei Cinch–Steckern kann es vorkommen, dass diese in schwarz-roten Paaren vorkommen. In diesem Fall steckst du den schwarzen Stecker in den weißen Anschluss.

Da die HDMI–Verbindung die akustisch beste Qualität liefert, sollte diese deine erste Wahl sein. Gekennzeichnet ist der HDMI-Anschluss mit der Bezeichnung „ARC“ (Audio Return Channel).

Durch die hohe Datenrate können mit bis zu 10,2 Gigabyte pro Sekunde superscharfe HD-Filme und brillanter Heimkinosound mit bis zu 8 Kanälen übertragen werden.

Die Toslink–Verbindung kommt qualitativ direkt dahinter. Unterschieden wird zwischen einer koaxialen Cinch-Buchse und einer optischen Toslink-Verbindung. Aber so einen präzisen und raumfüllenden Klang wie der HDMI-Anschluss bietet auch diese Option nicht.

Die Möglichkeit der optischen bwz. digitalen Analogverbindung sollte nur eine Notlösung sein. Sie überträgt das Tonsignal nur analog und ist somit für den digitalen Surround-Sound nicht geeignet.

Anschluss Beschreibung
HDMI Da die HDMI–Verbindung die akustisch beste Qualität liefert, sollte diese deine erste Wahl sein. Gekennzeichnet ist der HDMI- Anschluss mit der Bezeichnung „ARC“ (Audio Return Channel).
Digital Unterschieden wird zwischen einer koaxialen Cinch- Buchse und einer optischen Toslink- Verbindung. Die Toslink–Verbindung kommt qualitativ direkt nach dem HDMI-Anschluss. Aber so einen präzisen und raumfüllenden Klang wie der HDMI-Anschluss, bietet auch der Toslink nicht.
Stereo-Cinch-Buchse Wenn kein digitaler Anschluss vorhanden ist, verwendet man analoge, wie den Stereo-Cinch-Anschluss. Diese Anschlüsse sind meist in rot und weiß gekennzeichnet, manchmal auch in Rot-Schwarz- Paaren. In diesem Fall steckst du den schwarzen Stecker in den weißen Anschluss.

Warum ist ein HDMI-Kabel für eine Soundbar zu empfehlen?

HDMI bedeutet High Definition Multimedia Interface und ist eine digitale Schnittstelle für die qualitativ hochwertige Übertragung von Ton und Bild. Es gibt sie erst seit 2002.

Die digitale Übertragung verhindert, dass Qualität verloren geht wie es z. B. bei der Digital-Analog-Übertragung bei SCART der Fall ist.

Durch die hohe Datenrate, können mit bis zu 10,2 Gigabyte pro Sekunde superscharfe HD-Filme und brillanter Heimkinosound mit bis zu acht Kanälen übertragen werden.

Deswegen ist es durchaus empfehlenswert, seine Soundbar via HDMI-Kabel mit dem Fernseher zu verbinden. Nur so kann die Soundbar zusammen mit dem Fernseher das Beste aus sich herausholen.

Wie funktionieren Lautsprecher eigentlich?

Lautsprecher sind Wandler, die elektrische Energie mit Hilfe einer Membran in akustische Signale umwandelt. Der Antrieb erfolgt über ein elektromagnetisches Feld. Die Funktion basiert auf der magnetischen Wirkung einer stromdurchflossenen Spule.

Lautsprecher bestehen in den meisten Fällen aus drei Komponenten: der Membran, der Antriebseinheit und deren verbindenden Elementen.

Einfache Lautsprecher weisen meist eine geringe Klangqualität auf, weil die Membran von allen Seiten an ihren Rändern befestigt ist und somit keine weiten Schwingungen erzeugen kann.

Dynamische Lautsprecher hingegen verfügen über eine Membran, die ein sehr gutes Schwingverhalten aufweist. Der Grundgedanke der dynamischen Lautsprecher geht auf Werner von Siemens zurück.

Gibt es Fernseher mit integriertem Soundsystem?

Es wird versucht, Fernseher durch integrierte Subwoofer und eine höhere Ausgangsleistung einen besseren Klang zu verleihen.

Zwar sind diese Geräte vom Sound her besser als herkömmliche Fernseher, allerdings können sie einen starken Subwoofer, ein Heimkinosystem mit im Raum verteilten Boxen oder eine leistungsstarke Soundbar nicht ersetzen.

Eine Ausnahme bieten zwei Modelle von Bose. Diese verfügen über sieben Lautsprecher für Hochtöne und sechs Subwoofer für die Tieftöne, die für einen satten Sound sorgen und sogar für täuschend echten Surround-Sound. Allerdings schlagen diese Modelle mit knapp 6.500 Euro zu Buche.

Der Nachteil liegt eindeutig darin, dass das ganze Gerät ausgetauscht werden muss, wenn der Bildschirm oder auch nur ein Lautsprecher defekt ist – anders als bei einem System mit einzelnen Komponenten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://blog.teufel.de/die-soundbar-anschliessen-die-wichtigsten-infos-fuer-tv-blu-ray-und-spielekonsole/

[2] http://praxistipps.chip.de/soundbar-oder-5-1-sound-system-vor-und-nachteile_43231

Bildquelle: unsplash.com / Jens Kreuter

Warum kannst du mir vertrauen?

Jörg besitzt ein kleines Geschäft für Schallplatten und Kassetten. Auch verkauft er die verschiedensten Audiosysteme und hilft jedem dabei, die Lieblingsmusik in bester Qualität abspielen zu können.