Willkommen bei unserem großen Flachbildschirm Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Flachbildschirme. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Flachbildschirm zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Flachbildschirm kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Flachbildschirme sind Monitore mit einer geringen Abmessung in der Tiefe, die sie ihrem Flüstigkristall-Display (LCD) oder den Plasma-Ionen verdanken.
  • Flachbildschirme zogen zunächst in Büros in Form von Computer-Monitoren und später in heimische Wohnzimmer als Fernseher ein.
  • Flachbildschirm-Fernsehgeräte lassen sich leicht an Wand und Decke montieren. Hierbei spielt die richtige Ausrüstung und Wandbeschaffenheit bei der Anbringung eine wichtige Rolle

Flachbildschirm Test: Das Ranking

Platz 1: Acer S242HLDBID 60,1 cm (24 Zoll) Monitor

Platz 2: Samsung K5000 54 cm (22 Zoll) Fernseher

Platz 3: Hisense H43NEC5205 108 cm (43 Zoll) Fernseher

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Flachbildschirm kaufst

Was ist ein Flachbildschirm?

Bei einem Flachbildschirm (FPD) handelt es sich, wie sein Name verrät, um einen extra flachen Bildschirm, das heißt einem Monitor mit einer geringen Tiefe.

Die englische Bezeichnung lautet Flat Screen. Zumeist werden Computer- und Fernsehbildschirme unter diesem Begriff geführt. Durch ihre geringe Abmessung in der Tiefe sind sie um ein Vielfaches platzsparender als Röhrenbildschirme (CRT).

Wie funktioniert ein Flachbildschirm?

Die Dünne des Bildschirms verdankt der Flachbildschirm seiner speziellen Technologie. Wie alle anderen Displays sind auch Flachbildschirme aus Bildpunkten, Pixel, aufgebaut. Die Besonderheit bei Flachbildschirmen sind die Flüssigkristalle, welche in einer dünnen Schicht auf dem Raster des gesamten Bildschirms liegen.

Fast alle Flachbildschirme stützen sich auf die LCD-Technologie. Auch LCD-Bildschirme funktionieren mit Flüssigkristallen, die in ihrer Ausrichtung in bestimmten Winkeln Licht hindurch lassen.

Die Displays besitzen darüber hinaus Sub-Pixel in Form von LCD-Zellen. Jedes Pixel besteht aus drei LCD-Zellen, die den Farben Rot, Grün und Blau entsprechen.

Die einzelnen Moleküle verändern nicht unterschiedlicher Spannung ihre Position und können transparent werden, sodass alle möglichen Farben miteinander gemischt werden können. Additive Farbmischung erzeugt somit jede mögliche Farbe.

Die Flüssigkristalle der LCD-Technologie produzieren allerdings selbst kein Licht, weswegen eine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird.

Flachbildschirme sind nicht nur platzsparend, sondern auch repräsentativ. (Bildquelle: StockSnap / pexels.com)

Wichtig zu wissen ist hierbei, dass jeder LED-Fernseher auch zugleich ein LCD-Fernseher ist, also mit Flüssigkristallen arbeitet. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Technologien mit Vor- und Nachteilen. Unterschiede zwischen den beiden und weiteren Bildschirmtypen wird im Entscheidungsteil dieses Beitrages behandelt.

Zu jeder LCD-Zelle gehört bei den meisten modernen Geräten weiterhin ein Dünnfilm-Transistor (TFT/Thin Film Transistor), der für die notwendige Spannung sorgt, indem jeder Bildpunkt individuell mit Strom versorgt wird. Hierdurch werden Störungen durch defekte Pixel minimiert.

Plasmabildschirme sind eine weitere Möglichkeit, um dünne Monitore zu erhalten. Hier wird Licht durch Leuchtstoffe erzeugt. Plasma wird insbesondere für große Fernsehbildschirme verwendet.

Flüssigkristalle sind die bestimmenden technischen Faktoren, die LCD- Flachbildschirme auszeichnen und die geringe Tiefe des Displays ermöglichen.

Wofür werden Flachbildschirme verwendet?

Flachbildschirme wurden zunächst in Laptops verbaut. Sie dienen weiterhin für Computer und Fernseher als platzsparende Alternative zu Röhrenmonitoren.

Allerdings eroberten sie den Fernsehmarkt erst langsam, nachdem sie zunächst platzraubende Röhrenbildschirme von Schreibtischen, Computerarbeitstischen und aus Büros ersetzten. Doch seitdem sind die Flachbildschirme sowohl im Büroalltag als auch im privaten Gebrauch nicht mehr wegzudenken.

Heutzutage sind Flachbildschirme vor allem in folgenden Bereichen zu finden:

  • Fernsehgerät im Wohnzimmer

Ein Flachbildschirm im Wohnzimmer schafft Platz für eine große Liegelandschaft, um das Heimkinoerlebnis genießen zu können. Flachbildschirme können an Wänden und Decken angebracht werden.

Ein Flachbildschirm im Wohnzimmer schafft Platz für eine große Liegelandschaft, um das Heimkinoerlebnis genießen zu können. Flachbildschirme können an Wänden und Decken angebracht werden.

  • Arbeitsbildschirm im Büro

Gerade in Räumen mit vielen Bildschirmen zeichnet sich die Anschaffung von Flachbildschirmen aus, da sie wenig Platz und Strom verbrauchen und eine geringe Wärmeentwicklung besitzen.

Somit heizen sie die Räume nicht auf und stehen für Energieersparnisse. Die Kosten für die Klimatisierung in Büroräumen sinkt. Weiterhin sticht ihr futuristisches, repräsentatives Aussehen hervor, das Fortschritt symbolisiert.

  • Monitor für Computerspiele und Spielekonsolen

Gerade bei Gamern, die mehrere Bildschirme nebeneinander aufbauen, lohnte sich schon früh die Anschaffung von Flachbildschirmen. Als Manko wurde lange Zeit die geringe Reaktionszeit gesehen, jedoch sind bei vielen Geräten auch schnelle 3D-Spiele umsetzbar.

Flachbildschirme lassen sich problemlos an die Wand montieren. (Bildquelle: diegodiezperez123 / pixabay.com)

In allen Bereichen sticht der Flachbildschirm durch seine Kombination von geringem Ausmaß und ausgereifter Technik sowie durch ihre attraktives, modernes Design hervor.

Flachbildschirm vs. Röhrenbildschirm: Was sind die Unterschiede?

Generell lässt sich feststellen, dass Flachbildschirme die neuere Technologie gegenüber Röhrenbildschirmen darstellen.

Von außen betrachtet bestechen sie zum einen durch ihre geringen Ausmaße in der Tiefe und ihre Leichtigkeit. Sie nehmen etwas ein Drittel bis ein Viertel der Stellfläche von Röhrenmonitoren der gleichen Bildschirmdiagonale ein.

Darüber hinaus besitzen sie eine größere sichtbare Bildfläche als Röhrenbildschirme gleichen Durchmessers. Viele Modelle lassen sich problemlos an der Wand befestigen, weswegen sie keine Stellfläche innerhalb des Raumes einnehmen und sich darüber hinaus durch ihr modernes Aussehen gut in einen Arbeitsraum oder ein Wohnzimmer einfügen.

Flachbildschirme nehmen drei- bis viermal weniger Raum als Röhrenmonitore gleicher Bildschirmdiagonale ein.

Flachbildschirme sind flimmerfrei und überzeugen durch eine höhere Bildqualität. Selbst an Rändern und Ecken entstehen keine Verzerrungen. Während Röhrenbildschirme elektromagnetische Felder erzeugen, sind Flachbildschirme unempfindlich für Störquellen dieser Art. Die fehlenden Elektrofelder sorgen weiterhin dafür, dass Flachbildschirme emissionsfrei sind und keinen Schaden für ihre Benutzer ausrichten.

Acht bis zehn Röhrenbildschirme besitzen eine Wärmeentwicklung einer eingeschalteten Herdplatte. Die Wärmeentwicklung bei Flachbildschirmen ist wesentlich geringer, was sich besonders im Sommer positiv bemerkbar macht. Weiterhin sorgen die Geräte für eine direkte Energieersparnis, da sie oftmals lediglich 20 bis 40 Watt Strom pro Tag benötigen.

Flachbildschirme sind energiesparend und entwickeln kaum Wärme. Somit bieten sie sich für Energiesparer an.

Als negative Aspekte bei Flachbildschirmen kann hingegen der eingeschränkte Blickwinkel genannt werden. Wenn das Bild nicht frontal betrachtet wird, kann es schneller zu Sichteinschränkungen kommen. Dieses Problem wurde bei modernen Geräten jedoch schon behoben.

Auch die Farbdarstellung stellte sich in den Anfangsjahren bei Röhrenmodellen als realitätsnäher dar. Ein weiterer negativer Aspekt liegt in der vorgegeben Auflösung. Flachbildschirme sind meist durch die Anzahl der Transistoren und Pixelanzahl für eine Auflösung gebaut. Andere Auflösungen können hier schon eine Schwierigkeit darstellen.

Als weitere Nachteil kann die geringere Reaktionszeit im Vergleich zu Röhrenbildschirmen genannt werden. Wenn Bilder und Kontraste schnell wechseln, kann die Darstellung ruckeln. Bildröhren benötigen hierfür oft weniger als 5 Millisekunden, während Flachbildschirme im Feld von 15 Millisekunden beginnen.

Wobei bei den technischen Nachteilen ein stetiger Fortschritt stattfindet, durch den Nachteile beseitigt werden. Insbesondere um Energie, Kosten und Platz zu sparen, bietet sich der Flachbildschirm an. Röhrenmodelle sind darüber hinaus heute kaum mehr auf dem Markt zu finden.

Flachbildschirm vs. Beamer: Was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Bild eines Beamers lässt sich ebenso wie die meisten Flachbildschirme an die Wand anbringen. Der Beamer steht wie kein anderes Gerät für die Kinoatmosphäre. Mit einer Leinwand und einem Beamer können großformatige Filmerlebnisse, an die Wand gezaubert werden –  detailtreu, kontrastreich und gestochen scharf.

Es muss schließlich auch einen Grund geben, dass die Kinos noch immer auf Beamer zählen! Mit einem Beamer kann mit verhältnismäßig einfachen Mitteln ein Bild zu erzeugt werden, welches Kinoformat hat.

Ein Nachteil des Beamers ist hierbei in seinen Kinoqualitäten zu finden, da er nur bestmöglich in einem abgedunkelten Raum funktioniert. Der Schwarzwert hat zum Teil auch seine Schwächen.

Auf welcher Höhe sollte ich meinen Flachbildschirm anbringen?

Eine Standardregel besagt, dass ein Flachbildschirm etwas 50 bis 60 Zentimeter über dem Boden angebracht werden soll. Eine andere Regel spricht davon, dass die Unterkante des Bildschirms auf Augenhöhe angebracht werden soll, was 1 Meter bis 1,50 Meter als idealen Betrachtungswinkel entspricht.

Andere sprechen davon, dass sich die Bildmitte auf Augenhöhe befinden soll. Wenn der Abstand zum Fernseher größer als 2 Meter ist, kann der Bildschirm auch höher angebracht werden.

Wenn du dir unsicher bist, kann du auch den mitgelieferten Karton oder ein Stück Pappe gleicher Größe verwenden, dieses an verschiedene Stellen an die Wand halten oder kleben, um die richtige Höhe zu ermitteln.

Je weiter die Entfernung vom Flachbildschirm ist, umso höher kann dieser angebracht werden.

Mit welchem Abstand sollte ich meinen Flachbildschirm anbringen?

Der ideale Abstand zum Bildschirm variiert nach den Gegebenheiten. Die Bildschirmdiagonale spielt eine entscheidende Rolle. In der Regel sollte der Abstand das Dreifache der Bilddiagonale betragen.

Bei einem 42 Zoll Fernseher wäre ein Abstand von 3 Metern ideal, bei 46 Zoll von 3,50 Metern, um ein scharfes und detailtreues Bild zu haben.

Der Abstand des Flachbildschirmes sollte das Dreifache der Bilddiagonale betragen, um das optimale Fernseherlebnis zu erhalten.

Wie kann ich meinen Fachbildschirm transportieren?

Flachbildschirme sind besonders leicht, weswegen sich der Transport keine kraftraubende Angelegenheit darstellt. Allerdings sollte auf die richtige Transportweise geachtet werden, um dem Flachbildschirm nicht schon vor seinem Aufbau zu schaden.

Oftmals sind Hinweise zum Transport auf der Originalverpackung angebracht. Diese sollten unbedingt beachtet werden. Ist ein Hinweis mit senkrecht nach oben weisenden Pfeilen angebracht, bedeutet dies, dass der Karton nur stehend transportiert werden darf.

Je größer und flacher ein Bildschirm ist, umso negativer kann sich der liegende Transport für sie auswirken. Hierbei können sie bei einem Huckel beim Transport mit dem Auto einfach brechen. Daher sollte ein Flachbildschirm immer aufrecht stehend und sicher verpackt transportiert werden.

Je größer und flacher ein Bildschirm ist, umso negativer kann sich der liegende Transport für sie auswirken. Daher sollte ein Flachbildschirm immer aufrecht stehend und sicher verpackt transportiert werden.

Wie kann ich meinen Flachbildschirm an der Wand anbringen?

Auch wenn Flachbildschirme generell dafür gedacht sind, an Wänden angebracht zu werden, sollte auf das richtige Material bei der Befestigung geachtet werden, damit das Gewicht des Bildschirmes gehalten werden kann.

Bei der Montage sollte eine genaue Vorbereitung erfolgen, da ein einmal angebrachtes Fernsehgerät sich nicht mehr ohne Aufwand an eine andere Position bringen lässt.

Insbesondere bei größeren Geräten sollte genau auf eine ausreichende Stabilität geachtet werden. Schrauben und Dübel sollten der jeweiligen Belastung angepasst werden, damit der Bildschirm an der Wand hält.

Hierbei sollte auch die Beschaffenheit der Wand, an die der Bildschirm angebracht werden soll, beachtet werden. Für die Montage an eine Rigipswand werden beispielsweise spezielle Dübel benötigt, die nicht bei einer Betonwand oder Holzwand verwendet werden können.

Auch die Fernsehmodelle besitzen verschieden Anbringungsmöglichkeiten. Gemäß VESA-Norm (Video Electronics Standards Association) hat jedes TV-Gerät vier Gewindelöcher, diese besitzen jedoch je nach Gerätetyp einen unterschiedlichen Abstand. Es ist empfehlenswert mit einer Wasserwaage zu arbeiten.

Darüber hinaus gibt es Wandhalterungen und Wandbefestigungen für die Wandmontage. Diese sind für verschiedene Größen und Gewichtsklassen konstruiert. Sie sind zum Teil nach rechts und links schwenkbar, klappbar, neigbar und höhenverstellbar.

Es gibt auch motorisierte Modelle, die sich automatisch in alle Richtungen ausrichten. Die preisgünstigste und einfachste Variante ist jedoch die starre Wandhalterung, bei allen anderen Modellen ist bei der Montage höchste Sorgfalt und Genauigkeit gefragt.

Mit Plasma-Flachbildschirmen kann das Kino nach Hause gebracht werden. (Bildquelle: StockSnap / pixabay.com)

Der Flachbildschirm kann direkt an die Wand angebracht oder in ihr integriert werden. Allerdings sollte hierbei bedacht werden, dass der Fernseher Wärme erzeugt. Um Strom- und Antennenkabel, aber auch weitere Kabel zu DVD-Player, Spielekonsole und anderen Geräten zu verstecken, bietet sich ein Kabelkanal an.

Wie kann ich meinen Flachbildschirm an der Decke anbringen?

Flachbildschirme kann man auch an die Decke hängen. Hierbei sollten zunächst einmal die gleichen Grundsätze wir beim Montieren an die Wand bedacht werden: Welche Wandbeschaffenheit liegt vor? Welches Gewicht besitzt der Bildschirm? Welche Möglichkeiten des Anbringens liegen beim gewünschten Fernsehgerät vor?

Der Flachbildschirm kann dann mit einer Deckenhalterung angebracht werden. Auch hier gibt es unter anderem klappbare und schwenkbare Ausführungen.

Was kostet ein Flachbildschirm?

Flachbildschirme sind in vielen Preisklassen erhältlich. Nachdem sie zur Jahrtausendwende den Markt eroberten und damals durch die aufwändigere Produktionsweise eine teure Alternative zum Röhrenbildschirm darstellten, sind sie mittlerweile in die breite Produktion gegangen.

Somit sind sie preislich vom dreistelligen bis in den vierstelligen Bereich, je nach inneren und äußeren Faktoren bei der Herstellung, erhältlich.

Wo kann ich einen Flachbildschirm kaufen?

Flachbildschirme sind heute in vielen Geschäften erhältlich, sowohl online als auch offline. Nach unserer Recherche werden sie in Elektronikfachgeschäften gekauft, wie

  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad

Aber auch, wenn sie bei anderen Geschäften im Angebot sind, wie den Supermärkten

  • Aldi
  • Real
  • Kaufland
  • Penny

Online werden Seiten angelaufen wie

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de

Entscheidung: Welche Arten von Flachbildschirm gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier unterschiedlichen Arten von Flachbildschirmen unterscheiden:

  • Plasma Flachbildschirm
  • LCD Flachbildschirm
  • LED Flachbildschirm
  • OLED Flachbildschirm

Flachbildschirme sind mit verschiedenen Display-Technologien ausgestattet. Welche hierbei für dich die richtige ist, hängt mit deinen eigenen Vorlieben und dem Einsatzgebiet für dein Gerät zusammen.

Zur Verfügung stehen momentan Flachbildschirme, die mit Plasma, Flüssigkristall (LCD), Leuchtdioden (LED) und organische Leuchtdioden (OLED) arbeiten. Im folgenden werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien vorgestellt.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Plasma Flachbildschirms?

Bei Plasmabildschirmen sind die Pixel mit aus Gas gefüllten Zellen aufgebaut, die dann bei entsprechendem Bildsignal gezündet werden. Somit strahlen die Plasmapunkte selbst Licht aus.

Dies führt zu einem hohen Stromverbrauch. Daneben sind die Anschaffungskosten bei einem Plasmabildschirm oftmals höher als bei einem vergleichbaren LCD oder LED-Gerät.

Ab dem vierstelligen Bereich sind die Vorzüge von Plasma-Geräten jedoch ersichtlich. Plasma-Bildschirme sind insbesondere in abgedunkelten Räumen empfehlenswert. Das Bild von Plasma-Modellen ähnelt dem Erlebnis im Kino, weswegen Filmfans gerne auf die Plasma-Technologie zurückgreifen.

Vorteile
  • Bildqualität und -größe wie im Kino
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Für Filmfans und Gamer empfehlenswert
Nachteile
  • Raum sollte abgedunkelt sein
  • Teurer als andere Alternativen
  • Hoher Stromverbrauch

Hier wird ein höherer Stromverbrauch in Kauf genommen. Der maximale Bildkontrast ist höher, schwarz kann wirklich dargestellt werden. Die Farben sind realitätsnäher. Plasma-Bildschirme sind somit insbesondere im TV-Gerätebereich auffindbar, da durch die Plasma-Technik größere Bilddiagonalen möglich werden.

Durch die schnelle Reaktionszeit können Plasma-Geräte gegenüber anderen Flachbildschirmen bei Gamern punkten. Diese befinden sich im Nanosekundenbereich. Plasma-TVs gelten als langlebiger, allerdings können sich die Plasmazellen durch längere Nutzung verändern. So lässt der Kontrast nach.

Zu Beginn der Nutzung sollte der Fernseher langsam eingewöhnt werden, damit sich keine Bilder einbrennen. Innerhalb der ersten einhundert Stunden sollten nur verträgliche Bilder, also keine Senderlogos oder Statusmeldungen von Konsolen, gespielt werden. Jedoch wurden auch schon viele Probleme in dieser Hinsicht behoben.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines LCD Flachbildschirms?

Liquid Crystal Display Flüssigkristalle produzieren selbst kein Licht, sondern lassen polarisiertes Licht nicht passieren. Liquid Crystal Displays, kurz LCDs, benötigen eine Hintergrundbeleuchtung. Hier wird oft auf LED-Technologie zurückgegriffen. Ein herkömmlicher LCD hat eine flächige Hintergrundbeleuchtung aus Leuchtstoffröhren.

Da mehrere Schichten als Farbfilter benötigt werden, sind extrem dünne Monitore mit LCD-Technologie nicht möglich. Jedoch eignet sich LCD auch für kleinere Fernseher unser 40 Zoll. Außerdem funktionieren LCD-Geräte auch in hellen Umgebungen.

Vorteile
  • Funktioniert in heller Umgebung
  • Eignet sich für kleine Fernseher unter 40 Zoll
  • Scharfes, digital wirkendes Bild
  • Geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Geringere Reaktionszeit
  • Probleme bei Kontrastdarstellung
  • Mehrere Schichten verhindern extrem dünne Bildschirme

Während Farben und die Schärfe hervorsticht, zeigt sich der Kontrast als Nachteil. Durch die ständige Beleuchtung kostengünstiger Modelle wird das Schwarz nicht in voller Sättigtest dargestellt. Manche Hersteller haben allerdings dafür gesorgt, dass Teile der Hintergrundbeleuchtung abgestellt werden, um ein sattes Schwarz darstellen zu können. Das Bild der LCD-Monitore ist schärfer und wirk digitaler.

Bei der Reaktionszeit steht der LCD-Bildschirm im Nachteil, da mess- und teilweise sogar sichtbare Verzögerungen beim Bildaufbau entstehen können. Heutige LCDs können jedoch sogar bei Konsolenspielen ausreichend sein.

Die Anschaffung eines Fernsehgerätes mit LCD-Technik ist günstiger als bei einem vergleichbaren Plasmagerät. Insbesondere günstige Flachbildschirm-Fernsehmodelle setzen heute noch auf LCD. Außerdem kann beim Stromverbrauch Geld gespart werden.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines LED Flachbildschirms?

Light Emitting Diodes, LEDs oder Leuchtdioden auf Deutsch, wandeln Strom in Licht um. LEDs sind meist als Hintergrundbeleuchtung von LCDs im Einsatz. Sie werden aber auch in Digital-Signage-Anwendungen wie Video Walls in Stadien angesetzt, da hier keine hohe Auflösung nötig ist.

Vorteile
  • Hohe Lebensdauer
  • Extrem flache Bauweise
  • Geringer Energieverbrauch
  • Schadstoffarm
Nachteile
  • Geringe Auflösung
  • Teurer als LCD-Geräte
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung u.a. bei Edge-Geräten

Im Vergleich zum LCD-Bildschirm besticht die LED-Alternative durch eine flachere Bauweise, geringerer Stromverbrauch und höhere Lebensdauer. Die geringeren Energiekosten entstehen, da fast die gesamte Energie direkt in Licht umgesetzt wird. LED kann bis zu 10.000 Stunden durchhalten, sind schadstoffarm. Sie sind allerdings auch teurer als LCD-Modelle.

Wenn einzelne Zonen abgedunkelt werden können, machen Geräte in Sachen Kontrastumfang und Schwarzwert auch Plasmabildschirmen Konkurrenz. Bei Edge Geräten kann allerdings eine ungleichmäßige Ausleuchtung des Gerätes entstehen.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines OLED Flachbildschirms?

Organic Light Emitting Diodes, OLEDs, oder organische Leuchtdioden erzeugen ähnlich der LEDs direkt ein farbiges Bild. Trotz der Namensähnlichkeit bestehen sie allerdings aus einem vollkommen anderen Material als LEDs, nämlich basierend auf Kohlenstoff.

Vorteile
  • Neueste Technologie, die stetig weiterentwickelt wird
  • Flexibel einsetztbar
  • Extra dünn
  • hoher Kontrast und Auslösung
  • Geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen
  • Geringe Stabilität
  • Geringe Haltbarkeit
  • Teuer

Flachbildschirme mit OLED-Technik lassen sich in allen möglichen Formen und in sehr hoher Dünnheit herstellen, aufsprühen und aufdrucken.

Dies, da sie nur aus einer Schicht bestehen. Sie lösen sich in Wasser oder Lösungsmitteln auf. Es gibt bereits Displays, die sich zusammenrollen lassen und somit vielfältig einsetzbar sind. Diese sind momentan noch teuer und benötigen weitere Forschungsarbeit.

OLED-Bildschirme zeigen sich momentan noch als empfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeit und Temperaturwechseln und mit geringere Haltbarkeit. Ein Standbild kann bleibende Schatten hinterlassen.

Sie eigenen sich für eine hohe Pixeldichte und damit auch hohe Auflösungen. OLED-Displays haben einen höheren Kontrast als LCDs. Einzelne Pixel können an- und ausgeschaltete werden. Die OLED-Technologie verbraucht sogar noch weniger Strom als LCDs.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du einen Flachbildschirm vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Flachbildschirme gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Bildschirmtyp
  • Bildauflösung
  • Bildschirmgröße
  • Bildwiederholungsrate
  • Energieeffizienzklasse
  • Anschlüsse

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Gerät mit dieser Funktion zu erwerben oder eben nicht.

Bildschirmtyp

Generell wird in die Bildschirmtypen Plasma und LCD unterschieden, sowie  die Beleuchtungsarten LED und OLED, die bei LCD-Geräten benötigt wird.

Bildauflösung

Auch bei Flachbildschirmen gibt es verschieden Auflösungen.

Diese lassen sich einteilen in:

  • HD Ready / Half HD: „High Definition Television“ oder „hoch auflösend“ mit 1280 × 720 Pixeln
  • Full HD:  „Full High Definition Television“ oder „vollständig hoch auflösend“ mit 1920 × 1080 Pixeln
  • Ultra HD / 4K:  „Ultra High Definition Television“ oder „ultra hoch auflösend“ mit 3840 x 2160 Pixeln

Bildschirmgröße

Die Bildschirmgröße spielt für viele Käufer eine wichtige Rolle. Oftmals lautet das Credo, je größer, desto besser. Die Bildschirmgröße sollte jedoch an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.

Am besten ist es, wenn du vorher den verfügbaren Platz ausmisst. Die Bildschirmgröße sollte hierbei vor allem zur verfügbaren Raumgröße und zum Abstand, den der Nutzer zum Gerät haben wird, passen. Für Flachbildferseher gilt wie bereits beschrieben die Faustregel, dass die 3- bis 5-fache Bilddiagonale den optimalen Abstand darstellt.

Bildwiederholungsrate

Die Bildfrequenz bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde, die auf einen Fernsehbildschirm geschrieben werden. Diese sollte, wenn möglich, höher als 50 Hertz sein. Diesen Wert übersteigen jedoch die meisten Flatscreens mit Leichtigkeit.

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ist ein Energielabel, das seit 2011 an Fernsehgeräte im europäischen Raum angebracht werden muss. Es gibt viele Flachbildschirme, die die höchste Energieeffizienzklasse a+++ besitzen.

Anschlüsse

Die Anschlüsse unterscheiden sich je nach Modell. Flachbildschirme besitzen zum Teil einen Antennenanschluss, häufig einen HDMI-Anschluss.

Zumeist gibt es einen Komponenten-Eingang für DVD-Player und Spielekonsole wie auch einen Netzwerkanschluss (LAN), um den Screen an das Internet anzuschließen. Der Scart-Anschluss kommt nur noch selten zum Einsatz. Filme können oft auch durch einen USB-Anschluss aufgespielt werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Flachbildschirm

Seit wann gibt es Flachbildschirme?

Die heutige Bezeichnung Flachbildschirm bezieht sich auf das gesamte Gerät. In den 1980er und 90er Jahren bezog sich die Benennung lediglich auf die flache Frontseite von Bildröhren, was mit den modernen Geräten nicht mehr vergleichen lässt. Somit ist die Frage auch, was man als Flachbildschirm ansieht.

Die Technologie von Flachbildschirmen wurde bereits in den 1960er und 1970er Jahren entdeckt. 1996 wurde von Philips auf der CeBIT Home in Hannover das weltweit erste Fernsehmodell angekündigt, das man „wie ein Bild an die Wand hängen kann“. Der Philips 42PW9982 war ab 1997 käuflich erwerblich.

Um die Jahrtausendwende übernahmen Flachbildschirme nach und nach den Markt.

Wer hat den Flachbildschirm erfunden?

Der Flachbildschirm besteht aus vielen einzelnen Erfindungen und der Erfinder besitzt somit keinen Namen.

Der Schweizer Martin Schadt gilt als Erfinder der LCD-Technologie. Bei LCD werden Flüssigkristalle für extra flache Bildschirme genutzt. Der Physiker erkannte ihr Potential bereits in den 1970er Jahren und wurde 2013 mit den Europäischen Erfinderpreis (EIA) für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Erste Leuchtdioden wurden beispielsweise schon 1962 entwickelt. Blaue Leuchtdioden der LED-Technologie waren eine Herausforderung und sind erst seit 1993 auf dem Markt. Plasma wurde ebenfalls bereits ab den 1960er Jahren verwendet.

Wie bereits beschrieben setzte Philips die technischen Möglichkeiten erst 1996 erstmals zu einem Fernseher zusammen.

Wie kann ich meinen Flachbildschirm anschließen?

Ein Flachbildschirm lässt sich mit verschiedenen Geräten, von einem Computer über eine Spielekonsole zu einem TV-Receiver, verbinden. Hierfür sind lediglich die richtigen Kabel für die verfügbaren Anschlussmöglichkeiten notwendig, wie auch die richtigen Verbindungen.

Es kann sein, dass zusätzlich ein Kabel für die Audio-Übertragung benötigt wird. Die Bildübertragung funktioniert nur, wenn das Kabel in die Buchse für die Bilder eingesteckt wird. Zum Teil ist auch eine kabellose Verbindung möglich.

Wie kann ich meinen Flachbildschirm reinigen?

Um die Freude an den empfindlichen Flachbildschirmen zu behalten, sollte auch bei der Reinigung auf einen sorgsamen Umgang geachtet werden. Da Fernseher und andere Bildschirmgeräte echte Stabmagneten sind, sollten sie regelmäßig und sorgsam gereinigt werden.

Zunächst sollte das Gerät abgeschaltet und abgekühlt sein.

Zum Putzen sollten extra weiche Mikrofasertücher verwendet werden. Darüber hinaus gibt es auch Spezialtücher für die Bildschirmreinigung. Der Druck beim Reinigen sollte nur sehr sanft sein, denn schon kleine Schmutzkörner können für Kratzer sorgen.

Wasser kann  sparsam verwendet werden und auf das Tuch und nicht direkt auf das Display gegeben werden. Wenn der Schmutz sehr hartnäckig ist, kann auf Glasreiniger ohne Essig- oder Zitronensäure oder Spülmittel zurückgegriffen werden.

Auf keinen Fall sollten Scheuermittel und aggressive oder chemische Reinigungsmittel mit dem Bildschirm in Berührung kommen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-LCD-TV-Flachbildfernseher-Kauf-leicht-gemacht-2055608.html


[2] https://www.giga.de/extra/ratgeber/specials/fernseher-aufhaengen-tipps-zur-optimalen-hoehe-kabeln-und-co/

Bildquelle: unsplash.com / Tina Rataj-Berard

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